HEDI´S PILATES

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Klassisches Pilates

Pilates ist eine ganzheitliche Trainingsmethode, die Körper und Geist in Einklang bringt. Durch gezielte Atemtechniken und präzise Bewegungsabläufe stärkt Pilates nicht nur die Muskulatur, sondern verbessert auch die Flexibilität, Körperhaltung und das allgemeine Wohlbefinden. Ideal für alle, die ihre Kraft und Ausdauer auf sanfte Weise steigern möchten, fördert Pilates die Körperwahrnehmung und hilft, Stress abzubauen. Pilates legt großen Fokus auf die Stärkung der tiefen Bauch- und Rückenmuskulatur, was die Körpermitte und damit einen stabilen Kern stärkt.

Entdecke das Gefühl von innerer Ruhe und äußerer Stärke – perfekt für jeden, der sich nach einem ausgeglichenen und aktiven Lebensstil sehnt.

Pilates mit Kleingeräten

Je länger man Pilates trainiert, umso mehr sucht man vielleicht nach neuen Herausforderungen. Es gibt diverse Kleingeräte, mit welchen das Training sehr gut modifiziert werden kann. Dazu gehören beispielsweise der Magic Circle, der Pilates-Ball oder Therabänder.

Prä- und postnatales Pilates

Pilates ist ein Ganzkörper-Bewegungskonzept, das besonders leicht an die physiologischen Veränderungen der Frau während der Schwangerschaft angepasst werden kann. Anpassungen sind erforderlich, da sich der Schwerpunkt des Körpers nach vorne verlegt und die Gelenke, Bänder sowie das Bindegewebe lockerer werden. Die Blutzirkulation wird während des sanften Trainings stimuliert und Pilates hilft, die Atmung zu kontrollieren und zu regulieren. Außerdem werden Kraft und Flexibilität verbessert sowie Verbindung zur Körpermitte und den tiefen Bauchmuskeln gefunden, aufgebaut und/ oder gestärkt. Damit werden ein muskuläres Gleichgewicht und damit gleichzeitig die Körperhaltung unterstützt. Ziel ist während der Schwangerschaft die Bewahrung der Muskeln. Neben der körperlichen Komponente trägt Pilates wesentlich dazu bei, den Geist zu beruhigen und das Bewusstsein für den Körper und dessen Wahrnehmung (insb. des Beckenbodens) zu optimieren. Pilates kann somit zu einer Erleichterung der Geburt führen.

Grundsätzlich kann das Pilates Training nach der 12. Schwangerschaftswoche beginnen. Außerdem sollte vorab mit dem Arzt abgeklärt werden, ob das Training stattfinden darf.

Im Schwangerschaftspilates sind ein Gymnastikball, Hocker oder Stuhl für viele Übungen sehr hilfreich und angenehm.

Die Rückbildung sollte frühestens 6 Wochen nach einer vaginalen Geburt und spätestens 12 Wochen nach einem Kaiserschnitt starten. Vor dem Beginn ist unbedingt die Erlaubnis der Hebamme oder des Arztes einzuholen.

Wenn die Entbindung schon etwas länger zurückliegt, gilt: Besser spät als nie! Zwar wird der Regenerationsprozess des Körpers in den ersten Monaten nach der Geburt am besten unterstützt, das Training ist aber auch später noch effektiv.

Eine Schwangerschaft und Entbindung führen zur Überdehnung von Bauch- und Beckenbodenmuskultur. Oftmals sind die Beckengelenke instabil. Diese Veränderungen während einer Schwangerschaft müssen rückgängig gemacht werden. Die Beckenorgane müssen wieder stabilisiert werden. Das Pilatestraining wirkt dabei unterstützend. Während der Stillzeit unterliegt der Körper noch immer hormonellen Veränderungen. Infolgedessen sind die Gelenke noch flexibler und das Bindegewebe weicher. Das Bewegungsprogramm muss deshalb noch stark angepasst werden.

Pilates kann eine Rektusdiastase nicht per se heilen, jedoch die Chancen auf Heilung während der Regenerationsphase deutlich erhöhen.

Ein Kaiserschnitt wird in der Regel mit zwei Schnitten vollzogen: einer an der Haut und der andere am Muskel der Gebärmutter. Sowohl Bauchmuskeln als auch Faszien werden gedehnt oder reißen. Sie heilen von selbst und ohne Naht. Taubheitsgefühle, Juckreiz und ein Ziehen um den Schnitt sind vollkommen normal und vergehen mit der Zeit. Das Gefühl von Taubheit kann über einige Monate hinweg bestehen bleiben. Mit Pilates kann man trotzdem starten!